Warum die Strecke den Preis kaum bewegt
Bei einem Umzug im Landkreis macht die Fahrt selten mehr als eine halbe Stunde je Richtung
aus. Was den Tag tatsächlich füllt, ist das Beladen und Entladen. Ein Haushalt mit
vierzig Kubikmetern braucht Stunden am Wagen und Minuten auf der Straße. Deshalb rechnen wir
nach Volumen, Trageweg und Montageaufwand, nicht nach Kilometern.
Der Trageweg ist dabei der Posten, den Kunden am stärksten unterschätzen. Ob der Wagen
direkt an der Tür steht oder vierzig Meter entfernt, entscheidet über eine bis zwei
Stunden bei gleichem Volumen. Genau deshalb übernehmen wir die Anmeldung eines Haltverbots
an beiden Anschriften, wenn es dort möglich ist. Wo das Grundstück eine eigene Zufahrt hat,
erübrigt sich das und der Posten fällt weg.
Der zweite Punkt ist die Etage. Ein Haus hat Treppen im Inneren, eine Wohnung hat sie
davor. Beides zählt, aber unterschiedlich: Im Haus geht es um schmale Wendeltreppen und um
das Herunterholen aus dem Dachgeschoss, in der Wohnung um die Zahl der Stockwerke bis zur
Straße. Wenn eine Wohnung ab der vierten Etage liegt, lohnt oft ein Möbellift, weil er
Stunden ersetzt, die sonst im Treppenhaus verbracht würden.
Was wir über die Orte selbst nicht behaupten: Wir kennen nicht jede Straße, jede Zufahrt
und jede Hofeinfahrt im Landkreis. Deshalb sehen wir uns beide Anschriften vor dem Angebot
an, statt aus der Ferne zu schätzen. Das Aufmaß kostet nichts und dauert meist unter einer
Stunde.